Geschichte

1906 nimmt die Geschichte der Marke Flötotto ihren Anfang.
Heinrich Flötotto gründet die Möbelschreinerei Flötotto in Gütersloh - Avenwedde. Er 
konzentriert sich auf Innenausbauten, stellt früh auf Serienproduktion um und expandiert.


Ab 1946 führen Heinrichs Söhne Fritz und Franz seine Geschäfte fort. 
Sie unterhalten mittlerweile ein Sägewerk, eine Wohn- und eine Schulmöbelfabrik. 

1951 wird Flötotto um ein Spanplattenwerk im sauerländischen Arnsberg erweitert.

Zwischen 1969 und 1991 treten die Nachfahren der dritten Generation das Unternehmenserbe an.

Unabhängig voneinander entwickeln die Eheleute Elmar und Anna Flötotto, Reinhard und Barbara Flötotto,

Hubertus und Ingrid Flötotto unterschiedliche Geschäftsfelder, wodurch die Bekanntheit der Marke steigt.

1990 kennt jeder Dritte in Deutschland Flötotto.

Meilensteine

Doppelseitige Anzeigen in Brigitte, Freundin und Stern machten das Möbelunternehmen 
in den 80er Jahren zur beliebten Marke. Sie waren frech, auffallend und unterhaltsam. 
Bei der Unternehmenskommunikation machte Flötotto schon 1949 keine 
Kompromisse und schaltete die erste Anzeige ganzseitig.

Der Formsitz, 1952 weltweit patentiert, wird das bekannteste Flötotto Produkt 
und über 20 Mio. mal rund um den Globus verkauft. Die Sitzschale aus PAGHOLZ® entspricht 
ergonomischen und orthopädischen Erkenntnissen, die bis heute Gültigkeit haben.

Schulmöbel

1956 entwickelt Flötotto zusammen mit Pädagogen und Architekten vorbildliche Schuleinrichtungen, die den neuzeitlichen Schul- und Lehrkonzepten entsprachen. Angefangen mit Stühlen und Tischen, Einrichtungen für Lehrerzimmer und Schulverwaltungen bis zu Schrankprogrammen, Konferenz- und Seminartischen, Sitzgruppen und Großraumbestuhlung.

Schülerarbeitsplatz "Optimal"

Flötotto, bisher Hersteller von Schulmöbeln, erschließt sich 1969 mit dem höhenverstellbaren Schülerarbeitsplatz „Optimal“ private Haushalte mit Kindern als neuem Kundenkreis. Aus der Not, kein Händlernetz zu haben, macht Flötotto eine Tugend und vertreibt als erstes Unternehmen Möbel direkt per Katalog.

Hochschranksystem M55

Mit 246 cm überwindet Flötotto als erster Hersteller die produktionsbedingte Beschränkung der Maximalhöhe von Schrankwandsystemen. Sie lag 1966 bei 2,25 Metern. Mit anerkennender Bewunderung der Kollegen wurde auch diese Leistung belohnt.

Mit dem modularen Profilsystem aus Buchenholz setzt Flötotto ab 1975 Maßstäbe in deutschen Wohnungen. Die Möbel sind nur im Direktvertrieb erhältlich und die Nachfrage nach den Katalogen ist so groß, dass sie wie Zeitschriften an Kiosken gehandelt werden. Für Werbung und Kommunikation gewinnt das Unternehmen begehrte Designpreise.

Der Faszination des Einfachen erlegen, entwickelt Flötotto mit dem Designerduo hertel & klarhoefer das Regalsystem 355. Aus Regalböden in nur zwei Größen lassen sich Regale in fast unendlichen Kombinationen bauen. Seit 2009 wird es direkt an die Kunden ausgeliefert

Am Anfang von Quaro steht ein Quadrat. Aus der Grundform hat Flötotto zusammen mit hertel & klarhoefer ein Möbelsystem entwickelt, das individuell kombiniert werden kann. Somit entstehen seit 2010 Möbel zum Wohnen, Arbeiten und Aufbewahren.

Flötotto nimmt die Produktion von Schulmöbeln wieder auf. Anfang 2012 wird die PRO Kollektion, Design Konstantin Grcic, auf der Internationalen Möbelmesse in Köln vorgestellt. PRO gewinnt auf Anhieb zahlreiche Designpreise und wird immer noch ausgezeichnet.

Ein Lebensgefühl wird Kult: Das Profilsystem von Flötotto feiert seinen 40. Geburtstag. Heute ist das Profilsystem ein Klassiker, der sich über die Trends aller Jahrzehnte hinweggesetzt hat und seit über 40 Jahren erfolgreich in Ostwestfalen produziert wird.

2007 gehen die Marken- und Produktrechte von Flötotto an die Elmar Flötotto Holding über. Elmar und sein Sohn Frederik Flötotto gründen die „Flötotto Systemmöbel GmbH“. Frederik bekennt sich zu seinen urgroßväterlichen Wurzeln und eröffnet mit einem neuen Produktionsstandort in Westenholz das nächste Kapitel einer erfolgreichen Markengeschichte.

Mit dem Designer Werner Aisslinger entwickelt Flötotto 2013 das modulare System ADD, das über ein innovatives Verbindungselement verfügt. Die Wandelemente werden per Druckknopf ein- und ausgeclipst. Dabei funktioniert ADD wie ein Baukasten - alle Elemente lassen sich immer wieder neu an- und umbauen. ADD ist Einzelmöbel und System zugleich - und gewinnt in 2013 bereits drei Designpreise, u.a. den iF design award GOLD.

Die PRO Kollektion wächst zu einer Stuhlfamilie und wird seit 2014 um den PRO ARMCHAIR bereichert. Verschiedene Tische aus Holz und Metall ermöglichen darüber hinaus vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Objektbereich. Der Exportanteil von PRO ist erheblich und es wurden bereits zahlreiche Schulen im Ausland mit PRO ausgestattet.
 

Flötotto präsentiert eine neue PRO STOOL Kollektion 2016. Die Leidenschaft für das Thema Sitzen ist geblieben: Auf der Mailänder Möbelmesse Salone del Mobile feiert Flötotto den PRO mit einer Hall of Fame auf dem von Konstantin Grcic konzipierten Messestand und präsentiert das von Grcic neu entworfene PRO STOOL Programm, eine Kollektion von sechs Hocker-Varianten.

Einfach, intuitiv, sympathisch: Die PRO Familie bleibt sich treu und wächst

Nach der konsequenten Weiterentwicklung der erfolgreichen Stuhlkollektion, zeigt Flötotto auf der Orgatec 2016 gleich drei ergänzende Tischkonzepte, Design by Konstantin Grcic: Ein kommunikativer HIGH TABLE, ein formschöner Besprechungstisch, ein stapelbarer Arbeitsplatz, ein praktisches Schreib-Tablar und vollständig gepolsterte Varianten der gesamten Stuhlkollektion. Mit den vielen neuen Mitgliedern für den Officebereich beweist die PRO Familie einmal mehr, wie vielseitig einsetzbar sie ist.

Flötotto beschreitet 2017 neue Wege und stellt erstmalig ein Polstermöbel vor: OTTO, entworfen von Claesson Koivisto Rune, ist ein aus mehrenden Sitzmöbeln bestehendes, flexibles Sofaprogramm, das mit seiner reduzierten Formensprache klassisch und zeitlos zugleich wirkt. Durch den Überraschungseffekt der gesteppten Rückenlehne ist OTTO ein Blickfang in jedem Raum. Für ihr minimalistisches Design bekannt, ist es Claesson Koivisto Rune gelungen, für die Flötotto-typischen Systemmöbel passende Polsterelemente zu gestalten, aus denen sich individuelle Sitzlandschaften kreieren lassen. 

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